Wartburg-Grundschule Münster
 
Schwerpunkt in FiLiS


Rückblickend stellte sich die Überzeugung der Eltern am schwierigsten dar. Die Kritiker befürchteten,

    • dass ihre Kinder weniger lernen könnten als Kinder in der Jahrgangsklasse.
    • ihre Kinder durch Klassenteilung und Lehrerwechsel seelischen Schaden nehmen könnten.
    • ihre Kinder durch Helfersysteme überfordert würden.
    • dass MitarbeiterInnen nicht allen Kindern gerecht werden könnten.
    • dass zu viel Zeit für soziales Lernen verbraucht würde.
    • zuviel Unruhe in den Klassen entstünde durch den häufigen Wechsel der SchülerInnen.
    • dass die Entwicklung einer Klassengemeinschaft erschwert würde.
    • Freundschaften nicht dauerhaft geschlossen werden könnten.
    • usw.

Auf der Grundlage langer intensiver Diskussionen (für diesen Prozess waren die konstruktiv und sachlichen Kritiker eine wertvolle Unterstützung, da so alle möglichen und denkbaren Problemsituationen  durchleuchtet und hinterfragt wurden) und unter Einbezug der 100 Ja-Stimmen der neuangemeldeten Kindern, der 55 Ja-Stimmen aus der laufenden ersten Klasse (45 votierten dagegen) beschloss die Schulkonferenz im Februar 2000 mit 11 Ja-Stimmen und einer Neinstimme  den Beginn der jahrgangsübergreifenden Eingangsstufe im Schuljahr 2001/2002

 

 
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