Vergleichende Schreibproben
werden verabredungsgemäß weiterhin
dreimal im Schuljahr zu bestimmten Zeiten in allen
drei ersten Klassen geschrieben. Zum Einsatz kam
bisher das „Neun-Wörter-Diktat„
von Brügelmann im Dezember und März,
das genaue Aussagen über die Schreibentwicklung
jedes Kindes gibt. Die Durchführung erfolgte
durch die Klassenlehrerinnen und Schulkindergartenleiterinnen
mit jeweils einem Drittel der Kinder einer Klasse.
Die Auswertung der Schreibproben wurde im 1. Schuljahr-Team
einmal gemeinsam durchgeführt um eine einheitliche
Bewertung in allen Klassen zu gewährleisten.
Wir halten die Schreibproben weiterhin für
sehr nützlich und effektiv, da bei einem
geringen zeitlichen Aufwand detaillierte Aussagen
zum Stand der Schriftsprachentwicklung erreicht
werden.
Im Schuljahr 2002 / 2003 liegt Schwerpunkt der
Arbeit in den Eingangsklassen beim
Erwerb und Ausbau der phonologischen
Bewusstheit durch gezielte Übungen im mündlichen
und schriftsprachlichen Bereich.
Nach der Erhebung der phonologischen
Bewusstheit in der ersten Schulwoche durch gezielte
Beobachtung und das Bielefelder Screening haben
wir im Team 1 ein Konzept zur Förderung der
phonologischen Bewusstheit erarbeitet. Seit Oktober
dieses Schuljahres findet die sprachliche Förderung
in Klassenunterricht und in drei Kleingruppen
statt. Im Frühsommer haben wir eine erneute
Erhebung der phonologischen Bewusstheit durch
gezielte Beobachtung und mit Hilfe des Testmaterials
„Der Rundgang durch Hörhausen„
durchgeführt. Alle Kinder, die in der Eingangserhebung
große Defizite bei der phonologischen Bewusstheit
zeigten, dadurch gezielt gefördert wurden,
erreichten nun bei dem zweiten Test jeweils eine
Punktzahl, die mindestens dem Mittelwert der Auswertungstabelle
zum „Rundgang durch Hörhausen„
entspricht. Im nächsten Schuljahr werden
wir unser Förderkonzept überarbeiten
und eventuell erweitern.
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