Dietrich Bonhoeffer Schule in Herzogenrath
 
Schwerpunkt in FiLiS


Verbesserung der Lernstandsdiagnose im Bereich Sprache und Mathematik

Ausgehend von unseren bisherigen Beobachtungsbögen zu den Bereichen soziale Kompetenz, emotionale Kompetenz, Arbeits- und Problemlöseverhalten, kognitive Kompetenz, sprachliche und mathematische Kompetenz, Wahrnehmungsfähigkeit und Motorik überarbeiteten wir bis Ende August die sofort einsetzbaren Beobachtungsbögen für die „Integrative Förderung im Anfangsunterricht„.
Diese Beobachtungsbögen wurde ergänzt durch ein Raster mit Bewertungskriterien zur Schreibentwicklung und zum Schreibprozess sowie durch eine Lernstandsdiagnose für Mathematik, die kurz nach Schuleintritt durchgeführt werden kann.
Diese Beobachtungs- und Diagnoseinstrumente sowie teilweise über das 1. Schuljahr hinausgehende detailliertere Bögen für Teilleistungen sind inzwischen zu einer Lose-Blatt-Sammlung zusammengefasst und in der dritten überarbeiteten Auflage (Mai 2001) unserer Konzeption der „Integrativen Förderung im Anfangsunterricht“ nachzulesen. Diese „Lernstandsdiagnose-Mappe„ wurde zu Beginn des Schuljahrs dem Team 1 vorgestellt.
Die Beobachtungsbögen wurden in allen Klassen in Abständen eingesetzt und waren die Grundlage für die im Herbst erstellten und vor Ostern überarbeiteten Leistungsprofile. Jedem dieser Bögen ist ein kurzer, ohne großen Zeitaufwand zu bearbeitender Feedback-Bogen beigelegt, auf dem die Kolleginnen in knapper Form Erfahrungen und Veränderungsvorschläge notieren können. Im Laufe des Schuljahres werden die Vorschläge im Team reflektiert, beobachtet und ggf. verändert.
Zum ersten mal wurde im Schuljahr 2001 / 2002 die Lernstandsdiagnose Mathematik eingesetzt (nach Geiling / Hartmann : Schwierigkeiten beim Mathematiklernen, in : Die GS 10 / 2000 S. 62 - 66).
Die Lernstandsdiagnose wurde nicht von den Klassenlehrerinnen sondern von einer außenstehenden Lehrerin mit den Kindern (6-10 pro Klasse) in drei Kleingruppen durchgeführt, die im Klassenunterricht durch Defizite im mathematischen Bereich auffielen. Die Interpretation der Auswertungsergebnisse erfolgte gemeinsam mit der jeweiligen Klassenlehrerin und wurde anschließend im Gesamt-Team1 besprochen. Als Folge der Diagnose ergab sich die Bildung einer klassenübergreifenden Differenzierungsgruppe zur individuellen Förderung im mathematischen Bereich.

 

 
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