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Verbesserung der Lernstandsdiagnose im Bereich
Sprache und Mathematik
Ausgehend von unseren bisherigen
Beobachtungsbögen zu den Bereichen soziale
Kompetenz, emotionale Kompetenz, Arbeits- und
Problemlöseverhalten, kognitive Kompetenz,
sprachliche und mathematische Kompetenz, Wahrnehmungsfähigkeit
und Motorik überarbeiteten wir bis Ende August
die sofort einsetzbaren Beobachtungsbögen
für die „Integrative Förderung
im Anfangsunterricht„.
Diese Beobachtungsbögen wurde ergänzt
durch ein Raster mit Bewertungskriterien zur Schreibentwicklung
und zum Schreibprozess sowie durch eine Lernstandsdiagnose
für Mathematik, die kurz nach Schuleintritt
durchgeführt werden kann.
Diese Beobachtungs- und Diagnoseinstrumente sowie
teilweise über das 1. Schuljahr hinausgehende
detailliertere Bögen für Teilleistungen
sind inzwischen zu einer Lose-Blatt-Sammlung zusammengefasst
und in der dritten überarbeiteten Auflage
(Mai 2001) unserer Konzeption der „Integrativen
Förderung im Anfangsunterricht“ nachzulesen.
Diese „Lernstandsdiagnose-Mappe„ wurde
zu Beginn des Schuljahrs dem Team 1 vorgestellt.
Die Beobachtungsbögen wurden in allen Klassen
in Abständen eingesetzt und waren die Grundlage
für die im Herbst erstellten und vor Ostern
überarbeiteten Leistungsprofile. Jedem dieser
Bögen ist ein kurzer, ohne großen Zeitaufwand
zu bearbeitender Feedback-Bogen beigelegt, auf
dem die Kolleginnen in knapper Form Erfahrungen
und Veränderungsvorschläge notieren
können. Im Laufe des Schuljahres werden die
Vorschläge im Team reflektiert, beobachtet
und ggf. verändert.
Zum ersten mal wurde im Schuljahr 2001 / 2002
die Lernstandsdiagnose Mathematik eingesetzt (nach
Geiling / Hartmann : Schwierigkeiten beim Mathematiklernen,
in : Die GS 10 / 2000 S. 62 - 66).
Die Lernstandsdiagnose wurde nicht von den Klassenlehrerinnen
sondern von einer außenstehenden Lehrerin
mit den Kindern (6-10 pro Klasse) in drei Kleingruppen
durchgeführt, die im Klassenunterricht durch
Defizite im mathematischen Bereich auffielen.
Die Interpretation der Auswertungsergebnisse erfolgte
gemeinsam mit der jeweiligen Klassenlehrerin und
wurde anschließend im Gesamt-Team1 besprochen.
Als Folge der Diagnose ergab sich die Bildung
einer klassenübergreifenden Differenzierungsgruppe
zur individuellen Förderung im mathematischen
Bereich.
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