Dietrich Bonhoeffer Schule in Herzogenrath
 
Schwerpunkt in FiLiS


Optimale Förderung der Kinder im Anfangsunterricht extrem heterogener und großer Klassen

Aufgrund zurückgehender Schülerzahlen ergab sich für das Schuljahr 2001 / 2002 die neue Situation, dass drei Klassen mit je 30 bzw. 31 Kindern gebildet werden mussten. Vorbereitet durch die Steuergruppe fand im Frühsommer eine Konferenz zum Thema „Weiterentwicklung des Anfangsunterrichts - neuer Schwerpunkt im Modellvorhaben FiLiS„ statt. Hier wurde ein Organisations- und Raummodell entwickelt, das eine integrative Förderung auch in sehr großen Klassen ermöglichen sollte.
In dieses Vorhaben sind alle im Anfangsunterricht tätigen Kolleginnen eingebunden. Das „Gesamt-Team 1„ aus drei Klassenlehrerinnen und zwei Schulkindergärtnerinnen trifft sich regelmäßig einmal in der Woche zu Teambesprechungen. Im Berichtszeitraum haben die Schulleiterin und die Koordinatorin alle sechs Wochen an den Teamsitzungen teilgenommen.
Bei den Teamsitzungen ging es vorwiegend um folgende Bereiche:
Die Einrichtung der beiden Differenzierungsräume, die allen drei Klassen zur Verfügung stehen, wurde vor und zu Beginn des neuen Schuljahres angegangen. Zur Neumöbilierung gehören auch 15 Sitzbänke zur Bildung von Sitzkreisen, die aus einem Teil des „FiLiS„-Lernmitteletats finanziert wurden.
Die Erstellung eines Raumnutzungsplans orientiert sich an den unterschiedlichen Förderbedürfnissen in den drei Klassen. Im Laufe der konkreten Arbeit mit den Kindern wurde der ursprüngliche Nutzungsplan in Anpassung an die sich klärenden und / oder verändernden Förderbedürfnisse der Kinder einige Male verändert:
Jeweils nach Durchführung und Auswertung der Lernstandsdiagnosen, der Konkretisierung der Differenzierungsbereiche und der inhaltlichen Festlegung der Förderziele wurde eine Neuzuordnung und Neubildung von Fördergruppen notwendig. Hilfreich waren hierbei auch die Lernbegleit- und Beobachtungsbögen, die in den vorherigen Jahren erstellt und im letzten Schuljahr überarbeitet wurden. In den Teamsitzungen wurde darüber hinaus eine klare Zeitstruktur festgelegt, die eine differenzierte, gezielte Förderung in den Bereichen Entwicklung der phonologischen Bewusstheit, Umgang mit dem Buchstabentor, Lautieren / akustisches Differenzieren, Freies Schreiben, Mathematik, Motorik und Wahrnehmung auch in klassenübergreifenden Gruppen möglich machte. Erfolgreiche Verabredungen gab es auch bezüglich der Abfassung der Leistungsprofile für integrativ geförderten Kinder und die Förderpläne für GU-Kinder.

 

 
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