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Integration des Schulkindergartens
in die Klasse 1a
Seit 1991 werden diejenigen Kinder
unserer Dietrich-Bonhoeffer-Schule, mit denen
wir noch an der Entwicklung ihrer Schulfähigkeit
arbeiten, in den ersten Klassen vom Team aus Klassenlehrerin
und Schulkindergärtnerin integrativ gefördert.
Dieses Integrationskonzept liegt in der 3. überarbeiteten
und erweiterten Fassung schriftlich vor.
Den unserer Schule angegliederten Schulkindergarten
besuchten bis Ende des Schuljahres 1999 / 2000
ausschließlich zurückgestellte Kinder
der benachbarten Grundschulen. Im Schuljahr 2000
/ 2001 wurden dann erstmals auch die zurückgestellten
Kinder der Nachbarschulen erfolgreich in ein erstes
Schuljahr integriert. Diese Integration sehen
wir als konsequente Fortführung und Erweiterung
der seit vielen Jahren für Kinder unseres
Einzugsbereichs praktizierten „Integrativen
Förderung im Anfangsunterricht „, die
fester Bestandteil unseres Schulprogramms geworden
ist. Das Konzept der integrativen Förderung
der Schulkindergartenkinder liegt ebenfalls in
schriftlicher Form vor.
Im Schuljahr 2001 / 2002 konnte das neue Team
der Klasse 1a (Klassenlehrerin und Schulkindergartenleiterin),
die beide auch im vorigen Jahr Erfahrungen mit
der erweiterten Konzeption sammeln konnten, gemeinsam
mit einer GU-Lehrerin auf die erprobten Organisationsformen
des letzten Jahres zurückgreifen und sie
auf die veränderten Bedingungen des neuen
Schuljahres übertragen.
Im Team-Teaching versuchen wir den SKG-Kindern
in der sehr heterogenen, großen ersten Klasse
die Möglichkeit des Modelllernens im emotionalen,
sozialen und kognitiven Bereich zu bieten. Um
dem besonderen Förderbedarf der SKG-Kinder
gerecht zu werden, ist die Schulkindergartenleiterin
in der Klasse 1a mit einer höheren Stundenzahl
tätig als in der Parallelklasse. Zusätzliche
Unterstützung ist durch den türkischen
Kollegen und eine Sozialpädagogin gegeben,
die sich im besonderen Maße um die Förderung
der Sprachentwicklung von Migrantenkindern kümmern.
Auch hat die Klasse 1a häufiger Zugriff auf
die Differenzierungsräume um in Kleingruppen
die Kinder individuell zu fördern, denn nur
durch eine intensive, differenzierte Förderung
kann auch den SKG-Kindern der Einstieg ins systematische,
schulische Lernen ermöglicht werden.
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