Martinschule Euskirchen
 
Schwerpunkt in FiLiS


Zunächst haben wir den Diagnosebogen für den Bereich Arbeits- und Sozialverhalten überarbeitet und auf seine Praktikabilität geprüft. Nach dem Einsatz des Bogens in allen vier Eingangsklassen stellte sich heraus, dass vor allem in den ersten Schulwochen die Dokumentation der Beobachtungen aller Kinder von den Klassenlehrerinnen als sehr hilfreich empfunden wurde. Aufgrund der umfangreichen und eindeutigen Aussagen über das Arbeits- und Sozialverhalten schien eine Fortführung des Bogens für alle Kinder der Klasse über ein ganzes Schuljahr hinweg nicht unbedingt erforderlich zu sein. Für Kinder, die im Bereich des Arbeits- und Sozialverhaltens Auffälligkeiten zeigen, wurde der Diagnosebogen jedoch in circa sechswöchigen Abständen fortgeschrieben, um gemeinsam mit der Sozialpädagogin und gegebenenfalls mit der Sonderpädagogin geeignete Fördermaßnahmen absprechen zu können. Des weiteren haben sich die so dokumentierten Beobachtungen und Entwicklungsfortschritte als sehr nützlich für Beratungsgespräche mit den Eltern der betreffenden Kinder erwiesen.

Im Bereich Mathematik stellte sich heraus, dass ein regelmäßiger Einsatz des Diagnosebogens aufgrund seines großen Umfanges sehr arbeitsaufwändig ist. Um ihn praktikabler zu machen, ist eine erneute Überarbeitung und Kürzung des Bogens geplant.

 

 
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