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Zunächst haben wir den Diagnosebogen für den Bereich
Arbeits- und Sozialverhalten überarbeitet und
auf seine Praktikabilität geprüft. Nach dem Einsatz
des Bogens in allen vier Eingangsklassen stellte
sich heraus, dass vor allem in den ersten Schulwochen
die Dokumentation der Beobachtungen aller Kinder
von den Klassenlehrerinnen als sehr hilfreich
empfunden wurde. Aufgrund der umfangreichen und
eindeutigen Aussagen über das Arbeits- und Sozialverhalten
schien eine Fortführung des Bogens für alle Kinder
der Klasse über ein ganzes Schuljahr hinweg nicht
unbedingt erforderlich zu sein. Für Kinder, die
im Bereich des Arbeits- und Sozialverhaltens Auffälligkeiten
zeigen, wurde der Diagnosebogen jedoch in circa
sechswöchigen Abständen fortgeschrieben, um gemeinsam
mit der Sozialpädagogin und gegebenenfalls mit
der Sonderpädagogin geeignete Fördermaßnahmen
absprechen zu können. Des weiteren haben sich
die so dokumentierten Beobachtungen und Entwicklungsfortschritte
als sehr nützlich für Beratungsgespräche mit den
Eltern der betreffenden Kinder erwiesen.
Im Bereich Mathematik stellte sich
heraus, dass ein regelmäßiger Einsatz des Diagnosebogens
aufgrund seines großen Umfanges sehr arbeitsaufwändig
ist. Um ihn praktikabler zu machen, ist eine erneute
Überarbeitung und Kürzung des Bogens geplant.
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