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Nach den erreichten
Zielen des Schuljahres 2000/2001 ergaben sich
für das Schuljahr 2001/2002 neue Zielsetzungen
und folgende Arbeitsfelder:
Stundenweise Integration
der SKG – Kinder in das 1. Schuljahr
- individuelle Zugänge zu
den Lerngegenständen im Klassenverband
ermöglichen
- Teamarbeit
- Zusammenarbeit mit den Kindergärten
unserer Schulanfänger
- Beratung der Eltern
- Einbindung aller Grundschulen
der Stadt Enger
- Aufbau eines Netzwerkes im Kreis
Herford
Welche
Kompetenzen / Voraussetzungen sind notwendig?
- Das gesamte Kollegium kennt und
trägt das Modellvorhaben.
- Die anderen Schulen und die Eltern
werden umfassend informiert.
- Offene Unterrichtsformen, in
denen auf individuelle Voraussetzungen der Kinder
eingegangen werden kann.
- Nutzung von Beobachtungsinstrumenten.
- Kompetenzen in den Schwerpunktbereichen
Schriftspracherwerb und Mathematik im
Anfangsunterricht.
- Hilfen außerschulischer
Partner (Jugendamt, Sonderschulen, Sozialamt,
Logopäden, ...)
Durch unsere
bisherige Arbeit haben sich Problemfelder
ergeben, die im weiteren Verlauf des Projekts
in besonderer Weise unsere Aufmerksamkeit erfordern.
- Die SKG – Kinder machen
in den Klassen schnell Grenzerfahrungen (individuell
durch Defizite in den Bereichen Konzentration,
Motorik, Wahrnehmung, Sozialverhalten, Entwicklungsretardierung,
... , zumeist in Kombination mehrerer Bereiche).
Sie haben zu wenig Erfolgserlebnisse durch den
Vergleich mit anderen Kindern.
- Die SKG-Kinder haben durch stundenweise
Trennung von der Klasse(ngemeinschaft) keine
feste Bezugsgruppe bzw. keinen festen Orientierungsort.
- Eine sinnvolle und umfassende
Differenzierung von integrierten Klassenverbänden
ist mit Einzel- und nur zeitweiligen Doppelbesetzungen
nicht zu erreichen.
- Für die Kinder der 1.Klassen
ergeben sich im Unterricht Störungen durch
extreme individuelle Defizite (motorische Unruhe,
permanente unartikulierte Äußerungen)
der SKG - Kinder.
- Die SKG-Kinder, die nach den
Herbstferien aus anderen am Modell beteiligten
Schulen noch dazu kommen, können nur sehr
schwer integriert werden.
Lösungsansätze
- Installation eines Helfersystems
- Die unterschiedliche Zusammensetzung
in den einzelnen Klassen erfordert eine differenziertere
Aufgabenstellung in den ersten beiden Stunden.
- Der Übergang in die Arbeit
der SKG – Gruppe (dritte und vierte Stunde)
muss fließend sein, um z.B. Arbeiten aus
den ersten Stunden sinnvoll abzuschließen.
- Projekte müssen klassenübergreifend
organisiert werden und in der SKG – Phase
(3./4. Std.) einbezogen bzw. fortgesetzt werden.
- „Zieldruck 1. Schuljahr“
muss für die SKG – Kinder vermieden
werden. Fördermaterialien aus dem Bereich
SKG müssen stärker in den Klassen
einbezogen werden.
- Wichtig ist die Überarbeitung
des Stundenplans (stärkere Berücksichtigung
des Rhythmisierungsbedarfs).
- Die Teamarbeit muss durch Modifizierung
des gesamten Förderkonzeptes erweitert
werden.
- Ermöglichung und Festlegung
weiterer Teamstunden
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