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Im Rahmen des Modellvorhabens
“Förderung innovativer Lernkultur in
der Schuleingangsphase – FiLiS“ arbeitet
die Grundschule Kleine Kielstraße an folgenden
Schwerpunkten:
1. Erarbeitung einer ganzheitlichen
Konzeption für die Schuleingangsphase unter
besonderer Berücksichtigung des Schriftspracherwerbs
mit Kinderliteratur.
Die vom Jahrgangsteam der ersten
Schuljahre zu erstellende Konzeption soll vorhandene
Bausteine und konzeptionelle und organisatorische
Erfahrungen zur Planung des Schulanfangs in kritischer
Reflexion auf einander beziehen und zusammen stellen.
Diese schriftliche
Basisvereinbarung dient nun jedem ersten
Schuljahr als Orientierungsrahmen und wird stetig
überarbeitet und ergänzt.
So ist in den vergangenen beiden Jahren eine stärkere
Rhythmisierung des
Tages und der Woche erprobt worden, die
Kindern und Eltern den Schulanfang sehr erleichterten,
zu einem verstärkten Gruppengefühl und
zu mehr Selbstständigkeit der Kinder führten.
Weiterhin wurde der Schriftspracherwerb
mit Kinderliteratur durch ein integratives
Rechtschreibkonzept ergänzt. Zweimal
im ersten Schuljahr wird das „Neun-Wörter-Diktat“
von Brügelmann durchgeführt, das die
Entwicklung der Schriftsprache des einzelnen Kindes
deutlich macht.
Alle organisatorischen Überlegungen (Rhythmisierung,
Klassenraumgestaltung, Regeln, Elternarbeit etc.)
und Unterrichtsplanungen ( grundsätzliche
Überlegungen zum offenen Lesen, Schreiben
und Rechnen lernen, fächerübergreifende
Projekte, Kinderbuch-Projekte) werden in einem
Ordner fest
gehalten und schriftlich evaluiert.
Im Rückblick kann festgestellt werden, das
durch das erarbeitete Konzept mehr Transparenz
durch klare organisatorische Strukturen, die gemeinsame
didaktische Konzeption und eine strukturiertere
Teamarbeit begünstigt wurden, die von den
Beteiligten als große Arbeitserleichterung
empfunden wurde.
Auf dem Weg zu aussagekräftigen und alltagstauglichen
Beobachtungsformen
wurde ein Beobachtungsraster entwickelt, das noch
weiter überarbeitet werden muss.
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