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Die Halbtagsschule hat vom Konzept
der Ganztagsschule profitiert. Auch die Halbtagsschule
versucht den Kindern über offene Unterrichtsformen,
Tagesrhythmisierung sowie verlässliche Unterrichtszeiten
mindestens von 8.00 bis 11.45 Uhr gerecht zu werden.
Seit vielen Jahren beschäftigte
sich Kollegen der Wartburg-Grundschule mit dem
Thema altersgemischtes Lernen. Das Wissen aus
der Fachliteratur und ein Besuch in der Laborschule
Bielefeld überzeugten uns von dem pädagogischen
Vorteil gegenüber der Jahrgangsklasse:
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Kinder lernen voneinander: Regeln und Rituale,
Lerninhalte (Das verständliche Erklären eines
Inhalts stellt einen Lernzuwachs besonderer
Qualität dar.). Die Lehrerin hat mehr Zeit
für das einzelne Kind.
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Kinder erfahren ihr Lernen auf einer Metaebene
durch Vermittlung an jüngere Schüler. Sie
entdecken eigene Lernfortschritte.
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Kinder haben größere Chancen, Spiel- und Lernfreunde
zu finden: z.B. schnell lernende Kinder aus
der ersten Klasse finden Partner/innen in
den älteren Kindern.
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Jedes Kind erfährt, erst zu den jüngeren Kindern,
dann zu den älteren Kindern zu gehören (für
Einzelkinder ein sehr wichtiger Lernprozess).
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Die jahrgangsübergreifende Eingangsklasse
ermöglicht eine individuelle Verweildauer:
langsam lernende Kinder können drei Jahre
in der Eingangsstufe bleiben, schnell lernende
Kinder können schon nach einem Jahr in das
dritte Schuljahr wechseln. Dies stellt eine
besondere Chance für vorzeitig eingeschulte
Kinder dar.
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Der differenzierte Unterricht bekommt einen
besonderen und gleichzeitig selbstverständlicheren
Stellenwert.
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Die Zusammenarbeit zwischen den Kollegen der
einzelnen Klassen erfährt sowohl auf der horizontalen
Ebene als auch auf der vertikalen Ebene eine
besondere Gewichtung. Z.B. der Übergang in
die dritte Klassen benötigt eine umsichtige
Planung, Absprache und intensive Zusammenarbeit.
Als 1999 das Land NRW uns ermöglichte
am Modellvorhaben innovative Eingangsstufe mitzuarbeiten,
war bald klar, dass das Ziel die jahrgangsübergreifende
Eingangsklasse sein sollte.
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