Martinschule Euskirchen
 
Porträt


Eine besondere Förderung für Migrantenkinder ohne bzw. mit wenigen deutschen Sprachkenntnissen wird seit mehreren Jahren durchgeführt. Hierbei handelt es sich um das Förderprogramm der Landesregierung NRW „Migrantenförderung Deutsch“.

Unser Verständnis von „Innovativer Lernkultur“ dargestellt und erläutert anhand der pädagogischen Grundgedanken unseres Schulprogramms

Die Grundlagen des Schulprogramms beruhen vorwiegend auf den reformpädagogischen Ansätzen Peter Petersens und Maria Montessoris, wobei der Einfluss Peter Petersens durch die Organisationsstruktur stärker wahrnehmbar ist. Durch die Realisierung der Grundgedanken des Jenaplanes steht das Mit- und Füreinander, das gemeinsame Lernen, die Schaffung eines fördernden Lern- und Leistungsklimas und damit die Freude am Lernen im Mittelpunkt unseres erziehenden Unterrichts. Hierdurch werden Lern-, Selbst-, Sozial- und Kommunikationskompetenz sowie Methodenkompetenz gezielt gefördert. Als leistungsorientierte Grundschule betrachten wir es als unsere Aufgabe, bei allen Kindern die Bereitschaft und die Fähigkeit zu wecken, Leistungen zu erbringen. Dabei gehen wir davon aus, dass jedes Kind lernen und etwas leisten will. Diese Bereitschaft zu erhalten und durch ermutigende Hilfe zu fördern, sehen wir als eine unserer wichtigsten Aufgaben an. Jedes Kind soll die Erfahrung machen, dass sich Anstrengung lohnt (Ich-Stärkung). Unser Ziel ist es ferner, unsere Kinder zu systematischeren Formen des Lernens hinzuführen, um damit die Grundlagen für die weitere Schullaufbahn, das weitere Lernen zu schaffen. Üben und Wiederholen sind dabei wesentliche Bestandteile unseres Unterrichts. Dabei ist es uns bewusst, dass nicht alle Kinder zum gleichen Zeitpunkt gleiche Leistungen erbringen können.
Um möglichst jedes Kind gemäß seinen Fähigkeiten bestmöglichst fördern zu können, versuchen wir, seine Leistungsmöglichkeiten und - grenzen herauszufinden und durch differenzierende Maßnahmen -inhalts-, ziel-, methoden- oder medienbezogene Differenzierung - seiner individuellen Lernentwicklung Rechnung zu tragen. Die jahrgangsübergreifende Organisationsstruktur des Unterrichts sowie die integrativen Fördermaßnahmen in der Schuleingangsphase 1-2 bieten hierzu vielfältige Möglichkeiten.
Des weiteren versuchen wir die Lerninhalte über möglichst viele Eingangskanäle im Sinne F. Vesters (Vernetztes Denken) anzubieten, da so das individuelle Verankern, Denken, Verstehen und Erinnern besser gewährleistet wird und zugleich Motivation und Aufmerksamkeit gesteigert werden (Ganzheitliches vernetztes Lernen).

 

 
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