Grundschule Kleine Kielstrasse Dortmund
 
Kurzporträt der Grundschule Kleine Kielstraße
mit dem Versuch einer Definition von Innovative Lernkultur:


Die Sensibilisierung für differenzierte Sichtweisen, der Aufbau oben beschriebener Lernkompetenz und nicht zuletzt die Erfahrungen der Kinder im gemeinsamen Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Kindern hat einen veränderten Umgang mit Leistungsbewertung zur Folge:
Innovative Lernkultur heißt hier für Lehrerinnen, unterschiedliche Lernvoraussetzungen zu berücksichtigen, Anstrengungsbereitschaft wahrzunehmen, Bewertungskriterien transparent zu machen, intra-individuelle Entwicklungen zu beobachten und auszuwerten ebenso wie neue Lern-Dokumentationen (Portfolio) zu erproben.
Kinder werden in solchen Prozessen befähigt, ihr Lernen fortlaufend zu reflektieren, ihre Leistungen in Bezug zu ihren Zielen und Möglichkeiten zu setzten, dies angemessen zu dokumentieren und so Verantwortung für ihr Lernen zu übernehmen. Dies geschieht in dialogischen Verfahren zwischen Kind und Lehrerin ebenso wie zwischen den Kindern untereinander. Gemeinsame Überarbeitungen und gemeinsame Überlegungen zur Beurteilung helfen dem Kind, die eigene Leistung besser einschätzen zu können. Hier wird der Blick geschärft für einen breiten Leistungs- und Entwicklungsbegriff, der Lernziele prozesshaft definiert und nicht nur punktuelle Leistungen bewertet.

 
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