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Die Grundschule Kleine Kielstraße wurde
1994 als 7. Grundschule im Dortmunder Norden neu
gegründet. Heute besuchen 420 Kinder aus
über 20 Nationen die Schule, an der 26 Lehrerinnen,
zwei Sonderpädagoginnen, eine Sozialpädagogin
und zwei Lehrerinnen für den muttersprachlichen
Unterricht in Griechisch und Türkisch unterrichten.
Weitere 7 pädagogische MitarbeiterInnen sind
für die ganztägige Betreuung an der
Schule beschäftigt.
Der Stadtteil gilt als „Stadtteil mit besonderem
Erneuerungsbedarf“. Die ökonomischen,
physischen und sozialen Belastungsfaktoren, die
Strohmeyer in seiner WHO-Studie (Determinants
of Urban Violence in the Ruhr and their Interlinkages
- an Analysis of Ecological Distributions and
Correlations , Prof.Dr. K. Peter Strohmeyer, Ruhr-Universität
Bochum) als kennzeichnend für benachteiligte
Stadtteile aufführt (u.a. hohe Arbeitslosen-/Sozialhilfeempfängerzahlen,
hoher Integrationsbedarf von Migranten, hoher
Anteil an alleinerziehenden (Teenager)Müttern,
schlechte Wohnqualität, dichte Bebauung,
höhere gesundheitliche Beeinträchtigungen),
finden sich konzentriert im Schulbezirk wieder.
An einem solchen Standort wird Schule zum wichtigen
Lebensort für Kinder; der Auftrag der AO-GS,
allen Kindern
zu ermöglichen, tragfähige Grundlagen
für ihr weiteres Leben zu erwerben, bekommt
besonderes Gewicht.
Wie kann die neue Schule dieser Aufgabe gerecht
werden? Oder “Was ist eine gute Schule für
die Kinder, die hier aufwachsen?“ So hieß
das Thema der ersten Konferenz.
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