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An dem nordrhein-westfälischen
Projekt „FiLiS“ nehmen sieben Grundschulen
teil, die in allen Regionen des Landes verteilt
sind. Kern der Arbeit sind Aspekte der Schuleingangsphase.
Mit dem Begriff der Schuleingangsphase wird der
Bereich des Schulkindergartens und der Klassen
eins und zwei bezeichnet. Ziel des Vorhabens ist
die Entwicklung und Erprobung von Modulen zur
Qualitätsverbesserung schulischen Lernens
in einer exemplarischen Übergangssituation.
Zielgruppenspezifisch differenzierte Elemente
werden miteinander zu einem Gesamtkonzept für
die Schuleingangsphase verzahnt, um die Entwicklung
innovativer Lernkultur zu unterstützen.
Dazu erfolgt eine Analyse von Elementen
in Erziehung, Unterricht und Schulleben, die eine
innovative Lernkultur fördern. Es werden
Modelle zur differenzierten Förderung langsam
und schneller lernender Kinder entwickelt. Es
wird untersucht, welche organisatorischen Rahmenbedingungen
(bspw. jahrgangsübergreifende Klassen) dem
Lernprozess der Kinder förderlich sind und
welche Formen der Zusammenarbeit mit Experten
innerhalb und außerhalb von Schule die Entstehung
einer innovativen Lernkultur begünstigen.
Dabei werden insbesondere neue Wege der Zusammenarbeit
mit Eltern auch schon im vorschulischen Bereich
erprobt.
Die einzelnen Schulen setzen
zur Unterstützung ihrer Schulentwicklungsarbeit
auf eine Verstärkung der Kooperation im Kollegium
und die Zusammenarbeit mit Sozialpädagoginnen
und -pädagogen.
Die am Projekt beteiligten Schulen sollen in ihrer
Region Initialwirkung haben. Aus diesem Grund
befindet sich in jedem der Regierungsbezirke mindestens
eine der Schulen. Diese Schulen bauen in ihrer
Region Netzwerke mit anderen nichtbeteiligten
Grundschulen sowie mit weiteren Partnern auf.
Durch die Bildung von regionalen Netzwerken soll
die Verbreitung von bewährten Ansätzen
innovativer Lernkultur angeregt werden.
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