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An dem nordrhein-westfälischen
Modellvorhaben „FiLiS“ nehmen sieben
Grundschulen teil, die in allen Regionen des Landes
verteilt sind. Kern der Arbeit sind Aspekte der
Schuleingangsphase. Mit dem Begriff der Schuleingangsphase
wird der Bereich des Schulkindergartens und der
Klassen eins und zwei bezeichnet. Bei der Konzeption
des Modellvorhabens vor 5 Jahren war an eine strukturelle
Veränderung der Schuleingangsphase noch nicht
gedacht. Intendiert ist aber die Entwicklung und
Erprobung von Modulen zur Qualitätsverbesserung
schulischen Lernens in einer exemplarischen Übergangssituation.
Zielgruppenspezifisch differenzierte Elemente
werden miteinander zu einem Gesamtkonzept für
die Schuleingangsphase verzahnt, um die Entwicklung
innovativer Lernkultur zu unterstützen.
Dazu erfolgt eine Analyse von Elementen
in Erziehung, Unterricht und Schulleben, die eine
innovative Lernkultur fördern. Es werden
Modelle zur differenzierten Förderung langsam
und schneller lernender Kinder entwickelt. Es
wird untersucht, welche organisatorischen Rahmenbedingungen
(bspw. jahrgangsübergreifende Klassen) dem
Lernprozess der Kinder förderlich sind und
welche Formen der Zusammenarbeit mit Experten
innerhalb und außerhalb von Schule die Entstehung
einer innovativen Lernkultur begünstigen.
Dabei werden insbesondere neue Wege der Zusammenarbeit
mit Eltern auch schon im vorschulischen Bereich
erprobt.
Die einzelnen Schulen setzen
zur Unterstützung ihrer Schulentwicklungsarbeit
auf eine Verstärkung der Kooperation im Kollegium
und die Zusammenarbeit mit Sozialpädagoginnen
und -pädagogen.
Die am Projekt beteiligten Schulen sollen in ihrer
Region Initialwirkung haben. Aus diesem Grund
befindet sich in jedem der Regierungsbezirke mindestens
eine der Schulen. Diese Schulen bauen in ihrer
Region Netzwerke mit anderen nichtbeteiligten
Grundschulen sowie mit weiteren Partnern auf.
Durch die Bildung von regionalen Netzwerken soll
die Verbreitung von bewährten Ansätzen
innovativer Lernkultur angeregt werden.
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